Kappadokien
Von Ballons, Verlobungen, Feen und Kirchen

Janniks Sicht
Mit regenfestem Bus und vollem Magen begannen wir also unsere nächste Reiseetappe, die uns zu einem Ort führen sollte, der als einer der wenigen Orte schon zu Beginn unserer Reise als Ziel feststand: Kappadokien. Dementsprechend groß war natürlich auch unsere Vorfreude, allerdings mussten wir uns noch etwas gedulden. Denn zum einen lag mit Konya noch eine Stadt auf dem Weg, die wir auf jeden Fall besuchen wollten, da wir schon so viel von ihr gehört hatten (ganz Unterschiedliches, dazu später aber mehr) und zum anderen hieß Kappadokien anzusteuern gleichzeitig auch, die Wohlfühltemperaturen der türkischen Küste hinter uns zu lassen. Im Hinblick auf die drohenden kalten Abende war die Vorstellung, gemütlich in einem warmen Bus zu sitzen doch recht verlockend. Allerdings hatten wir immer noch dieses kleine Problem mit unserer Standheizung: Als wir die Standheizung einbauten, zapften wir die Dieselleitung unseres T4 an, was auch ganz gut funktionierte, allerdings zu kleineren Startproblemen führte. Um das zu verhindern, bauten wir vor unserem Aufbruch noch ein Rückschlagventil ein, um zu verhindern, dass die Heizung unserem Motor den Diesel klaut. Allerdings mussten wir nun unterwegs feststellen, dass die Pumpe der Standheizung zu schwach war, den Diesel durch die größeren Leitungen des Fahrzeugs zu pumpen und sie zuvor (ohne Rückschlagventil) offensichtlich vor allem den Dieselfilter leergesaugt hat (hat also offensichtlich doch nicht so gut funktioniert…). Folglich kam jetzt kein Diesel mehr bei der Heizung an und ohne Diesel zu verbrennen kann sie eben auch nicht das machen, was sie soll, und in unserem Bus wird es folglich auch nicht gemütlich warm. Vielleicht war es also doch eher ein großes Problem mit unserer Standheizung: Sie funktionierte nicht. Bisher hatte uns das nicht gestört, so langsam war es aber mal an der Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Zum Glück konnte Domi uns ein fehlendes Teil mitbringen, das es uns erlaubte, den Tank direkt anzuzapfen. Da unser erster Einbauversuch in Antalya an etwas zu gut gemeinter Hilfsbereitschaft scheiterte, wollten wir es nun nochmal ohne Werkstatt probieren. Sehr gelegen kam uns da ein Wohnmobilstellplatz in Konya, der uns als Basis unserer Busbastelei dienen sollte. So verbrachten wir also den ersten Tag in Konya damit, den Tankgeber auszubauen, das Entnahmerohr für die Standheizung einzubauen und zu hoffen, dass alles funktionierte. Dieses Mal kamen wir erstaunlicherweise sehr schnell voran und auch der Test im Anschluss brachte keine bösen Überraschungen: Alles funktionierte, wie es sollte, und wir konnten dem nahenden Winter nun deutlich gelassener entgegenblicken. Mit unserer zweiten Busmission waren wir zunächst leider deutlich weniger erfolgreich: Unser Batterieladegerät, das unsere Solaranlage bei schlechtem Wetter etwas unterstützen sollte, war leider schon seit längerem kaputt. Also sollte ein neues her und wir dachten, das würden wir in der Millionenstadt Konya schon bekommen. Was wir allerdings bekamen war eine eintägige Odysee, bei der wir von einem Ladenbesitzer zum nächsten geschickt wurden, vom Elektroviertel ins Autoviertel, vom Autoelektriker zum Autobatteriegeschäft. Dort realisierten wir schließlich auch die Ursache der Beschaffungsschwierigkeiten: Ein Ladegerät ist wohl eher ein überflüssiges Gadget, Laden funktioniert schließlich auch direkt über das 230 Volt-Netz. 😉 Für diese Methode sind wir aber auf jeden Fall zu große Weicheier, also suchten wir weiter – nur um kurze Zeit später von einem Ladenbesitzer den wohl einzigen Ausweg aufgezeigt zu bekommen: „Internet!“
Jetzt reichte es uns aber auch mal mit Autoproblemen und wir wollten Konya auch mal außerhalb des Autoindustriegebiets besichtigen. Wie zu Beginn erwähnt, hatten wir schon viel von Konya gehört. Bekannt ist die Stadt zum einen als alte Seldschukenhauptstadt und Zentrum der Sufi-Bruderschaft des Mevlevi-Derwisch-Ordens, vor allem aber als „überaus konservative Sittenwächterin des Landes“, wie es unser Reiseführer ausdrückt. Wir waren also gespannt, wie sich uns diese Stellung der Stadt zeigen sollte. Zwar verbrachten wir unsere Abende in Konya nicht mit tanzenden Derwischen, die tief verankerte Religiosität spürte man in der Stadt aber durchaus deutlich. Die Innenstadt Konyas scheint aus Moscheen zu bestehen und das Stadtbild ist maßgeblich von ihnen geprägt. Auch der Ruf des Muezzins ist hier etwas ganz Besonderes: Da man eigentlich immer in Hörweite unzähliger Moscheen ist, wird der Ruf stets zu einem Zusammenspiel mehrerer Muezzins, und dadurch noch etwas eindringlicher. Ansonsten bestand unsere Stadtbesichtigung aus den mittlerweile schon üblichen Abläufen: Moscheen anschauen, Markt, Çay-Einladung. Auch wurden wir wieder häufig angesprochen und in sehr nette Gespräche verwickelt. Die Besonderheit in Konya war allerdings, dass die Antwort auf unsere Herkunfts-Gegenfrage, ob die Person aus Konya komme, häufig war: „No, I‘m from Aleppo.“ Viele Syrer*innen flüchteten offensichtlich nach Konya, was sich nun in einem großen syrischen Viertel zeigt. Gespräche mit Geflüchteten, sei es mit dem Besitzer eines der vielen Falafelimbisse oder mit dem perfekt Englisch sprechenden und deutlich überqualifizierten Tankwart, führte uns hier auch mal wieder vor Augen, mit welchen Privilegien wir hier durch das Land reisen. Ist für uns die Gastfreundschaft in der Türkei immer wieder aufs Neue wahnsinnig beeindruckend, so ist sie doch auch etwas, das nicht allen in dieser Form zuteilwird. Mit diesen Eindrücken wollten wir Konya nun hinter uns lassen – nicht aber ohne einen letzten Versuch zu unternehmen, ein Batterieladegerät aufzutreiben. Nachdem die Sache mit dem Neukauf ja nicht allzu erfolgreich verlief, nutzten wir die letzte Chance: Vielleicht kann uns jemand das Ding ja reparieren. Also zog ich allein in die Innenstadt und suchte nach einem geeigneten Elektrogeschäft. Zugute kam mir hier, dass es in der Türkei immer kleine Viertel gibt, in denen ein bestimmtes Produkt verkauft wird. Für uns stets am wichtigsten: Das Autowerkstattviertel und nun eben das Elektronikgeräteviertel an der Istanbul Caddessi. Das steuerte ich an und fand mich nach zwei Läden und etwas irritiert schauenden Verkäufern im Keller eines Ladens wieder und hatte direkt das Gefühl, dass das etwas werden könnte, obwohl das Ladegerät auch dem Spezialisten hier vollkommen unbekannt war. Denn hier wimmelte es nur so von Elektro-Kleinteilen, die aus alten Geräten ausgebaut wurden. Und tatsächlich leuchtete das Ladegerät eineinhalb Stunden, zwei Çay, einige Reisetipps, zwei gewechselte Dioden und einen nachgelöteten Taster später wieder und funktionierte einwandfrei. So hatte also auch diese Auto-Geschichte ein Happy End und wir konnten beschwingt weiter Richtung Kappadokien fahren.
Auf dem Weg zeigte sich einmal mehr die wahnsinnig vielfältige Landschaft der Türkei. Mit dem Meke Gölü lag noch ein Vulkankrater auf unserem Weg, den wir als Übernachtungsplatz nutzen wollten. Da wir aber so begeistert von der dortigen Landschaft waren, blieben wir (mal wieder) länger als gedacht, genossen am nächsten Tag noch Ruhe, Sonne und Ausblick, umrundeten den Krater und wanderten auf den Vulkan. Einmal mehr freuten wir uns sehr darüber, so flexibel unterwegs zu sein. Ohne Zeitdruck auch mal an die Orte zu gehen, die man zuvor nicht als Highlight auf dem Radar hatte und überall dort bleiben zu können, wo man es gerade schön findet, ist einfach immer wieder fantastisch!
Unser nächster Halt war nun aber wirklich Kappadokien und das überwältigte uns von Beginn an (entschuldigt deshalb auch die nun folgende Bilderflut 😉)! Kappadokien ist landschaftlich einfach spektakulär und gleichzeitig auch noch kulturell unglaublich spannend. Drei Vulkane waren hier verantwortliche Baumeister: Ihnen ist es zu verdanken, dass sich vor ein paar Millionen Jahren nach mehreren Ausbrüchen Tuffasche ablagerte. Die Ablagerungen gehen dabei auf mehrere Ausbrüche zurück, weshalb die Ablagerungen unterschiedlich gefärbt sind. Wasser und Wind nutzten dieses Baumaterial nun, um eine der wohl beeindruckendsten Landschaften der Welt zu formen, vor allem geprägt von Tuffsteinkegeln, die auch Feenkamine genannt werden. Sich den Ursprung dieser Bezeichnung vorzustellen, fällt nicht besonders schwer, denn die Gegend hat tatsächlich etwas Märchenhaftes und wenn irgendwo Feen wohnen, dann sicherlich in Kappadokien.
Doch nicht nur die Natur, sondern auch der Mensch hat sich in Kappadokien kreativ ausgetobt und die Tuffsteinformationen ausgehöhlt, um sie bewohnbar zu machen, weshalb hier ganze Städte im Felsen oder unterirdisch erbaut wurden. Wichtiger als das Wohnen ist dem Menschen aber natürlich stets die Religion und so sind es vor allem im Felsen errichtete christliche Kirchen, die das kulturelle Highlight Kappadokiens darstellen. In Kappadokien gab es schon sehr früh erste christliche Gemeinden (dank der Überzeugungsarbeit des Apostels Paulus himself) und die Region war bereits im 2. Jahrhundert größtenteils christlich geprägt. Später diente Kappadokien dann Christ*innen verschiedener Länder als Zufluchtsort: Jenen aus Syrien, Palästina und Ägypten vor der Islamisierung und armenischen Christ*innen vor dem mongolischen Reich. Dementsprechend vielfältig ist die Kirchenkunst, die man in Kappadokien bewundern kann.
Wir näherten uns den Postkartenmotiven Kappadokiens eher langsam und starteten (nachdem wir am Morgen den ersten Eiszapfen von unserem offenen Fenster entfernt hatten) unsere Besichtigung im Ilhara-Tal, in welchem die Landschaft noch nicht durch Feenkamine beeindruckt, dafür aber mit dem „Grand Canyon der Türkei“. Zwar braucht es viel Wohlwollen, um den türkischen Reisebüros diesen Vergleich abzunehmen, aber dennoch ist das Tal wunderschön und wir konnten bei einer Wanderung die zahlreichen mittelalterlichen Felsenkirchen erkunden. Weiter ging es dann nach Derinkuyu und Kaymaklı, zwei der 50 unterirdischen Städten, die in Kappadokien existieren. Es wird vermutet, dass bereits vor 4000 Jahren erste unterirdische Städte in Kappadokien entstanden, doch die heutigen Ausmaße gehen auf das Wirken der kappadokischen Christ*innen zwischen dem 6. Und 10. Jahrhundert zurück, die sich bei Gefahr in die unterirdischen Städte zurückzogen. Auch 1838 dienten diese so noch als Rückzugsort zum Schutz vor der ägyptischen Armee. Zwar bekamen wir hier auch zu spüren, dass Kappadokien jährlich das Ziel von über zwei Millionen Tourist*innen ist, weshalb es teilweise doch recht eng war zwischen all den Reisegruppen in den unterirdischen Gängen. Doch selbst das machte die Orte nicht weniger beeindruckend. In Derinkuyu wurden acht Stockwerke freigelegt und die Stadt bot vermutlich bis zu 3000 Menschen Platz, die dort alles Lebensnotwendige vorfanden: Wohn- und Schlafräume, Versammlungsräume, Lagerräume und Küchen, Brunnen, Ställe, Kerker, ein Klosterkomplex und – wie sollte es im Christentum auch anders sein – eine Weinpresse. Möglich war das Ganze durch ein ausgeklügeltes Belüftungssystem, das auch heute noch konstant für Frischluft sorgt.
Nun ging es aber in das Kerngebiet Kappadokiens, das sich zwischen den Städten Nevşehir, Ürgüp und Avanos erstreckt, und damit zu den bekannten Tuffsteinlandschaften. Unsere erste Nacht verbrachten wir an der Felskante über dem Love Valley, über dessen Namensherkunft man auch nicht sonderlich lange grübeln muss. 😉 Hier durften wir am nächsten Morgen einem Spektakel beiwohnen, für das Kappadokien wahrscheinlich mittlerweile mindestens so bekannt ist, wie für seine Feenkamine, und das vermutlich mehr Besucher*innen anlockt, als es die mittelalterlichen christlichen Kirchenkünstler*innen vermögen. Pünktlich zum Sonnenaufgang fliegen hunderte Heißluftballone über die Täler hinweg und bieten im Zusammenspiel mit den Feenkaminen einen großartigen Anblick. Mindestens ein ebenso spektakuläres Bild gab allerdings die Szenerie ab, in der wir uns urplötzlich wiederfanden. Von Einsamkeit keine Spur mehr, waren wir umringt von Hochzeitspaaren, die hier ihr ganz individuelles Traumfoto erhielten, Cadillacs, auf denen man sich fotografieren lassen konnte und Touristinnen in Abendkleidern, deren Freunde sich abmühten, die Schleppe im perfekten Moment hochzuwerfen, dass es der Fotograf, der sich gleichzeitig verzweifelt um die korrekte Handhaltung seiner Klientin kümmern musste, ablichten konnte. Wir wussten also irgendwann gar nicht mehr, welche Richtung nun die spannendsten Anblicke bot, unterhaltsam war es aber, egal wohin man blickte.
So verbrachten wir die nächsten Tage damit morgens die Heißluftballone zu bestaunen, die über uns hinwegflogen, und tagsüber durch die verschiedenen Täler Kappadokiens zu wandern. Zwar ist Kappadokien sehr touristisch, allerdings lässt es sich hier auch sehr gut einen Tag zwischen Tuffsteinkegeln wandern ohne einer Menschenseele zu begegnen. Neben der Größe des Gebiets liegt dies vor allem daran, dass die meisten Besucher*innen sich auf die Highlights beschränken (und dabei möglichst auch nicht allzu viel laufen wollen). Dies führt dazu, dass einige Gegenden unfassbar voll sind, man in anderen aber seine Ruhe hat. Die größten Sehenswürdigkeiten versuchten wir also nach Möglichkeit wieder früh morgens zu besuchen. Dass sich das frühe Aufstehen (das nun aufgrund der morgendlichen Kälte im Bus nochmal etwas schwerer fällt…) auch hier wieder lohnt, zeigte sich im Göreme Open Air Museum, das das Gebiet mit den schönsten und am besten erhaltenen Höhlenkirchen umfasst. Während wir einigermaßen in Ruhe die wirklich tollen Kirchen bestaunen konnten, deutete die auf zwei Minuten beschränkte Aufenthaltszeit in jeder Kirche darauf hin, was hier wohl eigentlich los ist. Wir freuten uns also, dass wir so lange bleiben konnten, wie wir wollten, denn spannend waren die Kirchen allemal. Neben schönen Fresken ist hier vor allem der Bilderstreit des Christentums deutlich zu sehen: Unter den Heiligendarstellungen kamen immer wieder alte christliche Bemalungen zum Vorschein, die sich zu vorikonografischer Zeit auf rote Linien auf dem Fels beschränkten.
Nach den anstrengenden Tagen genossen wir dann stets den stimmungsvollen Sonnenuntergang über den Tälern (lange blieben wir auf einem wunderschönen Stellplatz über dem Red Valley) und auch diese Tageszeit muss natürlich genutzt werden: Von uns für ein paar Feierabendbiere mit Anna und Moritz aus Berlin, die mit ihrem T3 bis Georgien unterwegs waren, nun über Nordafrika zurückfahren und dafür sorgten, dass wir so lange in der Kälte verharrten wie schon lange nicht mehr, von anderen natürlich für das, was man in Kappadokien eben macht: Heiraten. Als wir an unserem letzten Abend einer Wanderung bei Sonnenuntergang zurückkamen, fanden wir unseren Bus als Statist in einer Szenerie wieder, die an Romantik nicht (oder sehr leicht, wie man’s nimmt 😉) zu überbieten ist: Riesiges leuchtendes Herz, leuchtende „Marry Me“ Lettern, bunter (vermutlich alkoholfreier) Sekt und natürlich zwei Fotograf*innen, die jeden (wirklich: jeden) Schritt dokumentierten. Während das Ganze für uns ein amüsanter Abschlusspunkt unseres Kappadokienaufenthalts war, wissen wir nicht, ob es auch der Traum dieses Paares war, ihre Verlobung neben zwei ungeduschten deutschen Touris zu feiern. Ob die leicht angestrengt wirkenden Gesichter aber an uns lagen, weiß man nicht – vielleicht ist es doch einfach nicht die entspannteste Art des Heiratsantrags, wenn alles erst dann geschehen darf, wenn es der Regisseur, bei dem man die Organisation gebucht hat, will. 😉 Nachdem am nächsten Morgen der sonst so strahlend blaue Himmel wolkenbedeckt war, nahmen wir das als Zeichen, uns nun wieder auf den Weg zu machen und ließen das wunderschöne Kappadokien hinter uns.
Der Reiseabschnitt in Kürze
Go-to Snack
Khakis – gerade hatten diese leckeren orangenen Früchte in der Türkei Saison und ich bin verliebt. 😊
Unvergesslichste Begegnung
Als wir uns plötzlich mitten in einer Verlobungszeremonie wiederfinden, nutzt der Organisator die Gelegenheit doch gleich dafür, mit Caro ins Gespräch zu kommen und für sein Unternehmen zu werben. „Until now, everybody has said yes!“
Was wir am meisten vermissen werden
Die wunderschönen Sonnenaufgänge über den Tälern Kappadokiens.


Ein Traum!!!
Einfach phantastisch
Soooo schön ❤️❤️❤️
Das war es wirklich! Liebe Grüße aus Indien! 😉